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Supervision für Hundetrainer

Steile These: Als Hundetrainerin arbeitest Du nicht nur mit Hunden. Du arbeitest mit einem ganzen System.

Dazu gehören neben dem Hund auch seine Halterinnen und Halter, ihre Familie und ihr Umfeld – und natürlich die Beziehungen und Dynamiken zwischen allen Beteiligten.

Wenn Dich in Deiner Arbeit folgende Themen regelmäßig beschäftigen, könnte dieser Impuls für Dich interessant sein:

  • Ein Mensch-Hund-Team beschäftigt Dich nach dem Training noch länger, als Du es eigentlich möchtest.
  • Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit einer:m Halter:in wird zunehmend schwierig.
  • Du bist unsicher, ob Du ein Mensch-Hund-Team weiter begleiten möchtest.
  • Du fragst Dich, ob Du mit deiner Selbstständigkeit als Hundetrainerin wirklich auf dem richtigen Weg bist.
  • Du möchtest deine Arbeit reflektieren, bevor aus Unsicherheit Überforderung wird.

Fallsupervision im Hundetraining

In der Fallsupervision schauen wir gemeinsam auf das, was in deinen Trainings passiert – auf Dich, das Mensch-Hund-Team, die Beziehung und die Dynamik zwischen allen Beteiligten.

Dabei geht es nicht darum, Dir zu sagen, wie Du einen bestimmten Hund trainieren solltest. Vielmehr geht es darum, gemeinsam zu sortieren, was Du in einer Situation wahrnimmst, was Dich beschäftigt und welche Möglichkeiten Du hast, damit umzugehen.

So können neue Perspektiven entstehen, Zusammenhänge sichtbar werden und Handlungsmöglichkeiten entstehen, die Du vorher vielleicht noch nicht gesehen hast.

Mögliche Themen der Fallsupervision mit Hundetrainerinnen

  • schwierige oder festgefahrene Mensch-Hund-Teams
  • herausfordernde Halterinnen und Halter
  • unterschiedliche Erwartungen an die Zusammenarbeit
  • Grenzen in der Kundenbeziehung
  • Unsicherheit bei fachlich oder ethisch schwierigen Entscheidungen
  • die Frage, ob und wie eine Zusammenarbeit weitergeführt werden kann
  • Situationen, die dich emotional beschäftigen
  • Konflikte oder Irritationen in der Zusammenarbeit
  • eigene blinde Flecken
  • neue Perspektiven auf einen Fall entwickeln
  • die eigene Rolle als Trainerin im jeweiligen System reflektieren

Selbstständig als Hundetrainerin

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... Oder häufig auch: viele Unsicherheiten, Selbstzweifel und die Fragen „Wie soll ich anfangen? Was brauche ich dafür? Und vor allem: Bin ich mit dem, was ich jetzt kann, gut genug?“

Insbesondere in einer Branche, in der Vorstellungen von der "richtigen“ Haltung, dem "richtigen" Umgang und den "passenden" Methoden sehr unterschiedlich sein können, kann es herausfordernd sein, die eigene Position zu finden und selbstbewusst zu vertreten.

Wenn aus dem Wunsch nach Selbstständigkeit Realität werden soll

Im Coaching beschäftigen wir uns mit Deinen persönlichen Themen rund um die Freiberuflichkeit und den Aufbau Deiner eigenen beruflichen Tätigkeit. Dabei begegnen Dir in Gedanken vielleicht folgende Fragen:

  • Bin ich gut genug, um mich damit selbstständig zu machen?
  • Was brauche ich, um mich sicherer zu fühlen?
  • Welche Erfahrungen aus meinem bisherigen Berufsleben helfen mir dabei?
  • Welche Ressourcen habe ich bereits?
  • Was darf ich noch klären, bevor ich starte?
  • Wie gehe ich mit Unsicherheit und Selbstzweifeln um?
  • Welche Vorstellungen habe ich von meiner Selbstständigkeit?
  • Wo brauche ich Klarheit über meine eigenen Grenzen?
  • Wie möchte ich mit Kundinnen und Kunden arbeiten?
  • Was bedeutet für mich eine gute berufliche Balance?

Gemeinsam widmen wir uns Deinen Fragen rund um den Schritt in die Selbstständigkeit – oder um die ersten Wochen und Monate, wenn aus der Idee bereits beruflicher Alltag geworden ist.

Du arbeitest in verschiedenen Systemen – mit Mensch-Hund-Teams, mit Kundinnen und Kunden und letztlich auch als Selbstständige in Deinem eigenen beruflichen System.

Supervision für Hundetrainer von einem Nicht-Hundetrainer?

Oder: Warum supervidiere ich Hundetrainerinnen, obwohl ich selbst kein Hundetrainer bin?

Systemische Supervision und Coaching sind professionelle Beratungsformate. Meine Aufgabe ist es nicht Dir zu sagen, was Du auf fachlicher Ebene besser oder anders machen solltest. Meine Aufgabe als Supervisor ist es, Dich dabei zu begleiten, Deine eigene Situation zu reflektieren und Deine eigenen Lösungen, Strategien und Umgangsweisen zu entwickeln.

Denn ich bin überzeugt: Die Lösungen, die Du selbst entwickelst und die zu Dir und Deiner beruflichen Situation passen, sind häufig auch die nachhaltigsten.

Darum spreche ich dennoch gezielt Dich als Hundetrainer:in an:

Weil mich das Zusammenspiel von Mensch, Hund und den beteiligten Menschen selbst sehr interessiert. Als Halter eines Hundes aus dem Tierschutz, der zeitweise mein Leben auf den Kopf gestellt und auch einige Trainer:innen an ihre Grenzen gebracht hat, habe ich diese Dynamik selbst erlebt.

Insbesondere mit dem Erleben der Unsicherheiten, unterschiedlicher Einschätzungen, herausfordernden Situationen und der Suche nach dem richtigen Umgang. Vor allem habe ich dabei erlebt, wie bedeutsam die Zusammenarbeit zwischen Halterin oder Halter und Trainer:in sein kann.

Für meine Supervision gilt: Ich muss nicht wissen, wie ich einem Hund ein bestimmtes Verhalten beibringe. Das ist nicht meine Aufgabe in der Supervision. Meine Aufgabe ist es, mit Dir darauf zu schauen, was in deiner beruflichen Situation passiert, welche Dynamiken entstehen und welche Möglichkeiten Du hast, damit umzugehen.

Rezension einer Hundetrainerin

Nicole begleitet seit vielen Jahren Mensch-Hund-Teams, bildet Hundetrainerinnen aus und arbeitet selbst therapeutisch. Kennengelernt haben wir uns zunächst über die gemeinsame Arbeit an einem anspruchsvollen Mensch-Hund-Fall. Meinem.
Heute begleitet ich sie in ihrer eigenen beruflichen Entwicklung im Rahmen systemischer Supervision.

Ihre Rückmeldung möchte ich hier bewusst in ihren eigenen Worten stehen lassen:

Kennengelernt habe ich Jonas dankbarerweise mit einem traumatisierten, menschenangreifenden Hund (Bilbo) aus Rumänien.

Schnell war auffällig: Jonas geht in jeder Spur Reflexion mit, ob in die gesunden biologischen Strukturen, Aggression trifft auf Angst im Mensch-Hund-System, oder auch in Bilbos verdrehte Welt der Trauma-Spur, Wahrnehmung und Gefahrenabwendung bei fremden Menschen.

Er wurde mein Abschlussfall in meiner 4-jährigen Hundepsychotherapie-Ausbildung bei Nadin Matthews, nicht alleine wegen Bilbo, sondern eben auch wegen Jonas. Wir arbeiteten eng, offen, ehrlich und vollends im Vertrauen gemeinsam therapeutisch, trotz großer Entfernung.

Unglaublich schnell öffneten sich ungeahnte Türen für Hund und Halter. Jonas war so bezaubernd wohltuend in unserer gemeinsamen Arbeit, nicht nur für Bilbo.

Wichtig für alle Hundetrainer da draußen:

Türen der tiefen Verständigung in therapeutischer Arbeit öffnen sich immer nur in beide Richtungen. Hier war damals schon klar: Es spielt häufig eine geringere Rolle, wer Schüler, wer Lehrer ist. Hund, Halter oder Trainer.

So kam es …

Nun befinde ich mich in meiner späten Phase der Ausbildung „Körperpsychotherapie“ mit Menschen. Jonas war schnell bereit, mich in der systemischen Supervision in und für meine Arbeit als Human-Psychotherapeutin zu begleiten.

Hier schließt sich der eben genannte Kreis für alle Hundehalter und vor allem für alle Hundetrainer:

UNSERE AUFGABE IST NICHT IMMER LEICHT. Und doch gibt es mit Abstand kaum schönere Wirkungsbereiche. Lasst Euch immer wieder unterstützen in Eurer eigenen Kraft. Ganz alleine nur für EUCH.

Wenn Du Dich darauf einlassen kannst, Deine eigenen Stärken und Deine so wichtigen Fragen an den Hundehalter, an den Hund, an Dich persönlich, ganz im Vertrauen und an das liebe Universum zu stellen, dann hast Du bei Jonas genau diesen Raum. DEINEN!

Nutze die größte Stärke – die heißt Entwicklung. Hier findest Du sie. Und ich verspreche, SIE LEUCHTET.

Nicole Brinkmann
Hundetrainerin, Dozentin, Spiegel-Bestsellerautorin, Hundepsychotherapeutin, Pferdewirtin, Resilienz-Trainerin und Körperpsychotherapeutin (in Ausbildung)

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Zeitpunkt

Du musst nicht erst wissen, ob Du tatsächlich „Supervision brauchst“. Und Du musst auch nicht mit einem fertigen Anliegen kommen.

Manchmal reicht zunächst das Gefühl: Da ist eine Situation, bei der ich gerne einmal mit jemandem sortieren würde, was eigentlich gerade passiert.

Wenn Du schauen möchtest, ob Supervision für Dich passend sein könnte, können wir uns gerne unverbindlich kennenlernen.

Wo findet die Supervision für Hundetrainer:innen statt?

Die Supervision und das Coaching für Hundetrainer:innen finden vorwiegend online über eine geschützte Videoplattform statt.

Wenn Du eine persönliche Sitzung vor Ort bevorzugst, kannst Du auf der Seite meiner Praxis nachschauen, in welchem Umkreis Präsenztermine möglich sind.

Wie läuft das ab?

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten. Weitere Sitzungen können wir individuell von 60-90 Minuten festlegen. Du bestimmst deinen Bedarf.

Wenn Du Fragen hast oder einen Termin vereinbaren möchtest, melde Dich einfach bei mir.

    Systemische Anmerkung:
    Die Inhalte dieser Seite spiegeln meine Perspektive als systemischer Supervisor und Coach wider. In der systemischen Haltung gehen wir davon aus, dass Wirklichkeit immer auch durch unsere Wahrnehmung entsteht. Oder, etwas zugespitzt mit Heinz von Foerster: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.“

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